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«Wer Qualität schafft, ist auf die bestmögliche Art nachhaltig»

Das Architekturbüro Soliman und Zurkirchen baut Aufsehen erregende Schulhäuser, Altersheime und Wohngebäude. Die Grundlage für die Bauwerke sind die Pläne, die bei der Firma Gysin AG mit Können und Wissen gedruckt werden. 

Zwölf Jahre ist es her, seit die Architekten Amr Soliman und Patrick Zurkirchen den prestigeträchtigen Wettbewerb für den Bau des Centro Studi Canavée in Mendrisio gewonnen haben. Um die Pläne vom Reissbrett in die Realität umzusetzen, gründeten sie damals das Büro Soliman Zurkirchen Architekten und richteten sich an der Schindlerstrasse in Zürich im dritten Stock eines Wohnhauses ein.

Dort sind sie heute noch. Auch wenn sich sonst mittlerweile einiges verändert hat. Das Schulhaus in Mendrisio steht 2002 und fällt aussen mit klaren Linien und drinnen mit einer verspielten Lichtführung auf. Die Schüler fühlen sich in den Schulzimmern wohl, eine Tatsache, die Patrick Zurkirchen besonders freut: «Es ist uns ein Anliegen, Räume zu schaffen, die die Menschen positiv beeinflussen und inspirieren.» Dieses Credo scheint nicht nur für die Bauten der beiden Architekten, die sich seit Studientagen kennen, zu gelten, sondern ebenso für das eigene Atelier. Die Räume sind voller Modelle aus Karton oder Holz, an den Wänden hängen Bilder bereits realisierter Bauten, etwa von der Mensa der Berufsschule in Ziegelbrücke oder der Deutschen Schule in Vernier bei Genf, und von solchen, die noch werden sollen. Auf dem Tisch liegen frisch gedruckte Pläne und Projektbeschriebe. Jedes Detail erzählt eine Geschichte. Der Besucher spürt beim ersten Schritt über die Türschwelle: Hier entstehen keine Kopfgeburten, hier wird mit den Händen – und mit beiden Füssen auf dem Boden – entworfen und umgesetzt. Eine Eigenschaft, die Soliman und Zurkirchen in den letzten Jahren viel Renommee eingetragen hat: Ihre Bauten überzeugen nicht nur mit schöner Form, sondern auch dank gut durchdachter Nutzungsmöglichkeiten und durch die Art und Weise, wie sie in einen städtebaulichen Komplex gesetzt werden.

 

«Jedes Detail erzählt eine Geschichte» – Patrick Zurkirchen (links) und Amr Soliman in ihrem Atelier.

Hier entstehen keine Kopfgeburten, hier wird mit den Händen entworfen und umgesetzt. Es sind diese hohen und handfesten Qualitätsansprüche, die das Architekturbüro mit der Gysin AG verbindet.

Häuser bauen, die auch nach 30 Jahre Bestand haben

«Qualität bis ins kleinste Detail ist uns sehr wichtig», sagt Amr Soliman, und sein Partner ergänzt: «Wer Qualität schafft, schafft bleibende Werte, die auch in 20, 30 Jahren Bestand haben. Das ist für uns Nachhaltigkeit im besten Sinne des Wortes.»

Diese Qualität ist es auch, die die beiden Architekten im Umgang mit der Firma Gysin AG besonders schätzen. Sie sind dort seit ihren Anfängen Kunden, einst spazierten sie sogar für ihre Kopien in die nächste Filiale, mittlerweile haben sie sich dafür einen eigenen Kopierer geleistet. «Heute», sagt Amr Soliman, «lassen wir vor allem grossformatige Pläne plotten sowie Plakate und Broschüren mit Bildern für Präsentationen drucken.» An der Gysin AG schätzen sie vieles. Zum Beispiel den persönlichen Kontakt zu den langjährigen Mitarbeitern: Sie sind ein engagiertes Gegenüber, dem sie absolut vertrauen, nicht nur, wenn es um die Qualität des Druckes geht – «Wettbewerbspläne müssen hohe Ansprüche erfüllen» –, sondern auch in Sachen Diskretion, die vor allem bei Unterlagen für internationale und nationale Architektur-Wettbewerbe ein wichtiger Aspekt ist.

«Gerade bei Wettbewerbsabgaben, wo man ja meistens selber ziemlich unter Druck steht, ist es gut zu wissen, dass man sich auf einen Betrieb verlassen kann», meint Patrick Zurkirchen. Das fängt bei der Organisation an – «ein Telefon und eine Viertelstunde später holt der Kurier von der Gysin AG den Auftrag ab» –, geht über die Spezialwünsche, auf die immer eingegangen werde, und endet bei den stets neuesten Modellen von Druckmaschinen, die Gysin bietet, und den professionell ausgebildeten Mitarbeitern. 

 

Hohe Auszeichnung fürs Mäandern

Letztes Jahr haben Soliman und Zurkirchen den begehrten «Best Architect Award», der die besten Bauten im deutschsprachigen Raum auszeichnet, erhalten: für den Bau der Deutschen Schule in Vernier bei Genf. Besonders gut gefiel der Jury, wie der zweigeschossige Baukörper als mittelbündige Anlage um zwei Halbhöfe mäandert – und die Idee, dass die beiden Schulhöfe klar definierte Funktionen haben: Der grössere dient als Zugang und als Pausenhof für die Oberstufe, der kleinere hingegen ist geschützter und dient den jüngeren Kindern als Tummelplatz. 

Über die Auszeichnung freuten sich nicht nur Amir Soliman und Patrick Zurkirchen, sondern ebenso die Firma Gysin AG – und vor allem die dort zuständigen Mitarbeiter: Sie, die jederzeit bereit seien, zwei Ecken weiter zu denken. Genau wie die beiden Architekten.

Soliman und Zurkirchen
Schindlerstrasse 22
8006 Zürich

Tel. 044 350 61 80
www.soliman-zurkirchen.ch

 

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